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Gerichtsurteil zum Erhalt des Technologiebonus eingetroffen

Nach drei Jahren hat das Landgericht in Kassel im Gerichtsurteil verkündet, das der strittige Technologiebonus dem Bioenergiedorf Jühnde vom Netzbetreiber nachgezahlt werden muss. Künftig ist auf Grundlage des EEG 2004 auf den gesamten in der Anlage erzeugten und eingespeisten Strom der Technologiebonus zu zahlen.

Neben der Investition von zusätzlichen BHKW des Herstellers 2g wurde eine ORC-Anlage vom Hersteller Dürr zur Nachverstromung der Abgaswärme installiert und seit 2016 betrieben. Insgesamt verfügt die Bioenergieanlage damit über 1.936 kW elektrische Leistung für die bedarfsgerechte Stromeinspeisung. Für diese innovative Technik sieht das EEG eine zusätzliche Vergütung von 2 Cent/kWh (Technologiebonus) vor. Bei 5 Millionen kWh Stromeinspeisung beträgt dies 100.000 € / jährlich. Die  Vergütung des Technologiebonus auf die volle Strommenge hatte der Netzbetreiber bisher verwehrt, wodurch die Genossenschaft in wirtschaftliche Bedrängnis geriet.  Sollte das Gerichtsurteil rechtskräftig werden, kann in Jühnde aufgeatmet werden. Eckhard Fangmeier, Vorstand und Sprecher der Bioenergiedorf Jühnde eG: "Mit dem Urteil erhält das Konzept nun wieder seine wirtschaftlich geplante Grundlage. Die Klage gegen den Netzbetreiber war vor allem durch die technisch-rechtliche Expertise der optinom GmbH und die anwaltliche Unterstützung erfolgreich."

Anderen Biogas-Betreibern wird empfohlen, die Expertise von optinom vor einer Entscheidung für eine ORC-Anlage in Anspruch zu nehmen.

 

 

 
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