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Preisträger im bundesweiten Wettbewerb "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen"

Das Bioenergiedorf Jühnde ist eine „Innovation querfeldein“. Es gehört zu den diesjährigen Preisträgern des bundesweiten Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutschen Bank würdigen das Projekt „Jühnde – Bioenergiedorf 2.0“ mit der Auszeichnung.

Damit würdigt die Jury die Vorreiterrolle des bei Göttingen gelegenen Ortes als erstes Dorf in Deutschland, das seinen Energiebedarf selbst regenerativ erzeugt. Das darauf aufbauende Konzept, die Strom- und Wärmeerzeugung bedarfsgerecht weiter zu entwickeln und die e-Mobilität im ländlichen Raum zu verankern, überzeugte die Jury.


Das Bioenergiedorf Jühnde ist das erste Dorf in Deutschland gewesen, das seinen Energiebedarf für Strom, Wärme und Mobilität regenerativ selbst erzeugt und unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in einer Genossenschaft für die Akzeptanz der erneuerbaren Energien sorgt. „Das Vorhaben findet weltweite Beachtung als Vorreiter im Bereich der dezentralen Energieversorgung in Deutschland“, so Eckhard Fangmeier, Vorstand und Sprecher der Bioenergiedorf Jühnde eG. „Jühnde hat dazu beigetragen, das viele Bürgerinnen und Bürger auch in anderen Orten den Mut entwickelt haben, ihre Energieversorgung selbst in die Hand zu nehmen.“ Motiviert durch die Erfolge, stellt sich das Vorhaben den Herausforderungen des Wissenstransfers durch ein eigens gegründetes Centrum Neue Energien (CNE).
Teil der Bewerbung für die Auszeichnung war ein Konzept, das das Bioenergiedorf technologisch in die Zukunft führt. Unter dem Titel „Jühnde – Bioenergiedorf 2.0“ hat sich der Ort die Aufgabe gestellt, die Energieversorgung auf die bedarfsgerechte Stromerzeugung und deren intelligente Speichernutzung umzubauen. Damit werden wichtige Impulse für die Entwicklungsmöglichkeit ländlicher Räume gesetzt.
Der Wettbewerb stand in diesem Jahr im Zeichen des Mottos „Innovationen querfeldein – ländliche Räume neu gedacht“. Damit würdigt er Ideen und Projekte, die Lösungen für die Herausforderungen der ländlichen Regionen bereithalten. Jühnde zeigte und zeigt, wie sich die Energieversorgung  ländlicher Gemeinden entwickeln können – nachhaltig, dezentral und bürgernah. Mehr als 100 Orte sind in Deutschland nach dem Vorbild entstanden. „Ihr Projekt hat sich diese Aufmerksamkeit verdient, denn es steht beispielhaft für den Ideenreichtum hierzulande“, sagen Ulrich Grillo und Jürgen Fitschen vom Präsidium der Initiative „Deutschland Land der Ideen“.
Deutschlandweit bewarben sich rund 1000 Institutionen mit ihren zukunftsweisenden Projekten zum Thema „Innovationen querfeldein“. Unterstützt durch einen Fachbeirat wählte eine unabhängige 18-köpfige Jury die 100 Preisträger in den Kategorien Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Umwelt, Bildung und Gesellschaft. Das Bioenergiedorf Jühnde bewarb.
www.land-der-ideen.de

 
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